Wenn Chaplin auf Tschaikowsky trifft und alles aus dem Ruder läuft, sind mit Sicherheit Släpstick beteiligt. Mit ihren Theaterstücken Släpstick und The Roaring Twenties haben die vier niederländischen Musikclowns international für Furore und ausverkaufte Säle gesorgt. Nun kehren sie mit Schërzo zurück, ihrer skurrilen und rasanten Interpretation klassischer Musik.
Bei dieser einmaligen Art von Unfug ähneln Bachs Präludien verdächtig einem griechischen Sirtaki. Eine Büste von Beethoven liefert sich ein Bauchredner-Duell mit einem jodelnden Schubert, man hört den Danse Macabre auf dem Theremin und den Erlkönig auf dem Trampolin und vieles mehr.
Die vier Künstler spielen und unterhalten virtuos und würdigen nebenbei Meister wie Charlie Chaplin, Laurel & Hardy und die Marx Brothers. Släpstick bedeutet, dass bei wunderschöner Musik alles auf urkomische Weise schiefgeht, aber letztlich doch ins Lot kommt.
